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Archive for Mai 2007

 itunes U

Seit heute gibt es bei Apples iTunes einen neuen Bereich: iTunes U. „U“ steht für „University“ und eröffnet den Online-Zugang zu Audio- und Videokursen bekannter  amerikanischer Universitäten. So finden sich zum Beispiel beim MIT die MIT OpenCourseWare  und darin Kurse der Sloan School of  Management, auch und gerade zu organisationsspezifischen Themen, die für das Management und die Beratung von Organisationen von Interesse sind. Die Kurse können als .zip-Datei heruntergeladen und dann in einem Browser gestartet werden. Einfach genial!

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Nach dem Motto „Giving science away“ veröffentlicht Werner Stangl auf seiner Seite Arbeitsblätter zu allen möglichen Themen, die mit seinem Fachgebiet Psychologie zu tun haben. Eine sensationelle Sammlung, die auch für Berater/innen von nützlichem Wert ist!

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Regina Schimke hat im Rahmen ihrer Diplomarbeit über das KMU-BLOG  untersucht, welche Akzeptanz Themen-Weblogs (wie dieses ebv-blog) haben und welche Hinweise auf die Gestaltung der Blogs aus der Untersuchung abgeleitet werden können. Die Kurzpräsentation der Ergebnisse findet sich bei KMU-BLOG. Neben der Klärung der wichtigsten Begriffe aus Web 2.0 finden sich in dieser Zusammenfassung u.a. folgende Aussagen: Blogs müssen aktuell sein, die Einträge persönlich-authentisch; Schimke empfiehlt aktive Kommentierung und Verlinkung von relevanten externen Themenblogs. Soweit, so gut. Im Gegensatz zu den Social Blogs, bei denen kräftig kommentiert und verlinkt wird habe ich bei Themenblogs eher den Eindruck, dass diese interaktive Kommunikationsform (noch?) nicht wirklich funktioniert. Woran liegt das? Oder ist diese Wahrnehmung einseitig?

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Vergangene Woche fand in Berlin im Umweltforum Friedrichshain die Tagung des BMELV zu obigem Thema statt. Rund 110 Teilnehmerinnen aus der ganzen Republik waren gekommen, um sich bei Vorträgen und Workshops darüber zu informieren und auszutauschen, wie mit Hilfe neuer Dienstleistungen die Entwicklung der Ländlichen Räume in Deutschland vorangetrieben werden kann.Wer den Tagungsort noch nicht kennt, hat eindeutig etwas verpasst. Das Umweltforum nutzt die alte Auferstehungskirche als Tagungs- und Veranstaltungsort. Das Mittelschiff dient als Plenum, die Seitenschiffe sind durch gläserne Wände zu Arbeitsräumen abgeteilt. Das Catering bedient sich Lebensmitteln aus ökologischen Anbau, Service und Veranstaltungsbetreuung liefen auf hohem professionellem Niveau sehr angenehm im Hintergrund ab.Nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben für mich bei dieser Tagung drei Programmpunkte:siegel.jpgErstens der Vortrag von Dr. Monique R. Siegel, Zukunftsforscherin aus der Schweiz. Ihr Thema war „Zukunft im Unternehmen aktiv gestalten“ und beschäftigte sich mit den Megatrends unserer Zeit, wie Unternehmen diese Trends für ihre Entwicklung nutzen können und wie Unternehmen des ländlichen Raumes davon profitieren könnten. Ihr Vortrag war anregend und unterhaltsam – und als Vollblut-Unternehmerin war ihr Auftreten bis in die Haarspitzen authentisch; interessant ihre vielen Beispiele von Unternehmenspersönlichkeiten und Erfahrungen aus ihren vielfältigen Unternehmens-, Autorinnen- und Beratungstätigkeiten. Mir selbst ist nochmal sehr deutlich geworden, was Menschen antreibt, die unternehmerisch denken und handeln – und welche Bedeutung Megatrends wie Wellness, Bildung, Demografischer Wandel etc. für die Ländlichen Räume und die Akteure dort haben. Das Thema „Demografischer Wandel“ zog sich im Übrigen wie ein roter Faden durch die Veranstaltung, insbesondere unter dem Blickwinkel der Generation 50+ als konsum- und kaufkräftige Konsumenten (Und natürlich hat das Thema demografischer Wandel Bedeutung auch für die Beratung und Entwicklung von Organisationen – nebenbei bemerkt; ein Beispiel siehe hier).____________________________________________________________________________________________________thimm2.jpgMit den Möglichkeiten virtueller Kommunikation beschäftigte sich ein Workshop, den ich selbst moderiert habe und bei dem das Impulsreferat von Prof. Dr. Caja Thimm kam.Prof. Thimm ist Direktorin des Institutes für Kommunikationswissenschaften an der Uni Bonn und stellte in ihrem Impulsreferat gelungene Beispiele für den Einsatz von Web 2.0 vor; beispielhaft sei hier die in Baden-Württemberg mit dem Preis „Internet-Dorf des Jahres 2006“ ausgezeichnete Schwarzwaldgemeinde Wolfach genannt. Eindeutiger Konsens im Workshop war, dass die Anbindung der ländlichen Räume an die Hochgeschwindigkeits-Datennetze unabdingbar notwendig ist, einige sprachen sogar vom Internet als 4. Kulturtechnik neben Lesen, Schreiben und Rechnen. Bemängelt wurden die wenigen Möglichkeiten, die Förderanträge im Rahmen 2. Säule bisher hergeben, den gezielten Ausbau von schnellen Datenzugängen zu unterstützen. Angeregt wurde weiterhin, dass das BMELV im Sinne einer Vorreiterrolle die weiteren Veranstaltungen der Konferenzreihe mit Elementen von Web 2.0 begleitet und damit von der fast ausschliesslichen Verwendung statischer HTML-Seiten abrückt.___________________________________________________________________________________________________reidlZuletzt sei hier noch der Vortrag Trends auf der Nachfrageseite – Nischen für Dienstleistungsmärkte von Andreas Reidl, Agentur für Generationen-Marketing, Nürnberg erwähnt. Nicht nur der professionelle und multimedial unterstützte Vortrag gefiel (nicht nur) mir, sondern auch die besondere Sichtweise auf die „älteren“ Generationen und ihr Verhältnis zu Markt und Konsum enthielt (zumindest für mich) in dieser Form noch nicht bewusst wahrgenommene Perspektiven.

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