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Archive for the ‘Beratung in kirchlichem Kontext’ Category

oe.jpgAn dieser Stelle „Werbung in (nicht nur) eigener Sache“: Der Aus- und Weiterbildungsmarkt in OE und Organisationsberatung ist nicht mehr zu überblicken. Die entsprechende Suche bei Google generiert aktuell knapp 590.000 Ergebnisse. Ich erinnere mich gut an meine Versuche vor knapp 9 Jahren, einen Anbieter zu finden, der einen auf meine Bedürfnisse zugeschnittenen berufsbegleitenden Ausbildungsgang anbot. Damals wurde ich auf den Seiten von TRIAS fündig, auf der sich eine Zusammenstellung von Anbietern fand – wenn ich mich richtig erinnere, waren es so an die 50 verschiedene. Natürlich war das bereits eine Vorauswahl aus einem schon damals grösseren Angebot, aber es war hilfreich – auch wenn mir die Auswahlkriterien heute nicht mehr in Erinnerung sind. 
In die Auswahl der ersten drei Möglichkeiten kam auch die Ausbildung am OE- Institut der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, damals schlicht „Gemeindeberatung“, heute „Zentrum für Organisationsentwicklung und Supervision“. Folgende Gründe führten dazu, dass ich dort die Ausbildung gemacht habe:

  1.  Praxisrelevanz: Beratung lernt man am besten direkt vor und an Kunden/Klienten. Im Rahmen der Ausbildung mussten (und müssen) Beratungsprojekte gemeinsam mit bereits ausgebildeten SeniorberaterInnen absolviert, supervidiert und reflektiert werden; diese Projekte wurden entweder vermittelt oder konnten selbst aquiriert werden.
  2. Konzept: Wesentliche Merkmale sind: „Können – Wissen -Sein“. Entschleunigung durch eine drei bis vierjährige Ausbildungsdauer mit einem zentralen Ausbildungsmerkmal, nämlich einmal/Jahr stattfindende 8tägige Laboratorien, in denen alle Ausbildungsjahrgänge in gemeinsamen und getrennten Phasen, als Groß-und Lab-Gruppe, lernen. Dazu Supervision, sogenannte „Lerntage“ zur Vertiefung spezieller Themen und Abschlußkolloqium („Zertifizierung“)
  3. Preis-Leistungs-Verhältnis

Und hier Details zu dieser Ausbildung. Dass dieser damals von mir eingeschlagene Weg zielführend war, mag man daran erkennen, dass ich heute selbst als Seniorberater, Trainer und Mentor in der Ausbildung tätig bin. 

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Einen höcht lesenswerten Überblcik über die oben genannten Formen der Zusammenarbeit evangelischer Landeskirchen hat Frank Hofmann (Kassel) zusammengestellt. Sein Paper findet sich bei FEST und kann hier direkt heruntergeladen werden. Ekklesiologische Fragen zu diesem Thema hat Gregor Etzelmüller (Wissenschaftlich-Theologisches Seminar Heidelberg) gestellt und beantwortet – hier zu finden.

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Die mecklenburgische Landessynode hat sich am Samstagvormittag mit Zweidrittelmehrheit für die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der Pommerschen und der Nordelbischen Kirche ausgesprochen: 43 Synodale stimmten für die Vorlage der Kichenleitung und 10 stimmten dagegen. Einstimmig beschlossen die Synodalen den Theologischen Ausschuß, diesen Prozeß zu begleiten.Sollten die auch die beiden anderen Kirchen zustimmen, so soll bis zum September/Oktober 2008 ein Fusionsvertrag erarbeitet und den drei Synoden zur Entscheidung vorgelegt werden. Danach soll bis 2011 die Erarbeitung einer gemeinsamen Verfassung erfolgen und den Synoden zur Beschlußfassung gegeben werden. Ebenfalls soll eine Arbeitsstelle für Geschäftsführung und Prozeßbegleitung eingerichtet werden.Die Synode nahm auch einen Antrag des Theologischen Ausschusses an, der der Kirchenleitung für die Verhandlungen einige Punkte mit auf den Weg gab:„Bei den Verhandlungen zwischen den drei Kirchen ist insbesondere zu beachten:


1. Welche Schlussfolgerungen ergeben sich aus unterschiedlichen Auffassungen über das Kirchenverständnis und den daraus abgeleiteten Konsequenzen für die Struktur der Kirche?

2. Welche Konsequenzen hat die „Auflösung“ unserer Kirche und die Überleitung in einen Kirchenkreis innerhalb einer großen Nordkirche? Welche Auswirkungen hat dies für die Stellung der Kirche in der Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern? Welches sind die Folgen für das Verhältnis von Staat und Kirche?

3. Welche Konsequenzen hat die Bildung einer Nordkirche für den EKD-Finanzausgleich?

4. Wie soll das Verhältnis zwischen künftiger Nordkirche und den Kirchenkreisen gestaltet werden?

5. Wie können die Erfahrungen unserer Landeskirche in der besonderen säkularen Situation in den neuen Bundesländern und ihrer spezifischen gesellschaftspolitischen Situation in die Nordkirche und in den deutschen Protestantismus (EKD, VELKD) eingebracht werden?6. Welche Auswirkungen hat eine Fusion zur Nordkirche auf die langjährigen Partnerschaftsbeziehungen zwischen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburg und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Bayern?

 

Die Punkte 2, 3 und 6 sind bis zur Frühjahrssynode zu klären. Ergebnisse sollen in der 5. Tagung der Synode vorgestellt werden.“

 

Auch die  Landessynode der Pommerschen Evangelischen Kirche hat sich am Sonntagnachmittag in geheimer Abstimmung mit mehr als Zweidrittelmehrheit für die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der Mecklenburgischen und der Nordelbischen Kirche ausgesprochen: 42 Synodale stimmten für die Vorlage der Kirchenleitung und 12 Synodale stimmten dagegen. Bischof Abromeit sagte dazu: „Ich freue mich, daß wir nun endlich Klarheit für den künftigen Weg unserer pommerschen Kirche haben

 

Nach diesem zustimmenden Votum der pommerschen und der mecklenburgischen Landessynode vom Vortag entscheidet nun am kommenden Wochenende die nordelbische Landessynode über Fusionsverhandlungen zur Bildung einer evangelischen Kirche im Norden.In den Verhandlungen soll nun ein Fusionsvertrag erarbeitet werden, der „ein verbindliches Verfahren mit dem Ziel [vorsieht,] bis zum Jahr 2011 eine Vorlage für eine gemeinsame Verfassung den Synodalen zur Beschlußfassung vorzulegen.“Dieser Fusionsvertrag soll den drei Landessynoden im September/Oktober 2008 zur Entscheidung vorgelegt werden. Die Pommersche Landessynode wird dazu am 5./6. September 2008 zu einer Sondersynode zusammenkommen.

 

Quelle: http://www.kirche-mv.de 

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Die Fusion der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen ist beschlossen. Der Vertrag zur Vereinigung der beiden Landeskirchen hat auf der Synode der Kirchenprovinz die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht. 56 der 79 Parlamentarier votierten für die Vereinigung, 22 stimmten mit Nein, ein Synodaler hat sich enthalten. Damit wird es zum 1. Januar 2009 eine Vereinigte Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) geben. Wider Erwarten haben die Kirchenparlamentarier bereits am Freitagnachmittag über den Vereinigungsvertrag abgestimmt, statt wie vorgesehen am Samstagvormittag.Zur Frühjahrssynode der Kirchenprovinz war die Zustimmung zur Vereinigung um zwei Stimmen verfehlt worden. Die Synode der Thüringer Landeskirche hatte dem Vereinigungsvertrag im April zugestimmt. Die gemeinsame Kirche wird einen Bischof, eine Synode, eine Kirchenleitung sowie eine oberste Verwaltung an einem Ort haben. Der Bischof wird in Magdeburg seinen Sitz haben, das Kirchenamt in Erfurt.In einer ersten Reaktion vor den Synodalen begrüßte der Bischof der Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack, die wegweisende Entscheidung: „Ich freue mich sehr über die getroffene Entscheidung, die unserer Kirche neue Möglichkeiten und mehr Gestaltungsspielraum geben wird.“Christoph Kähler, Landesbischof der Thüringer Landeskirche, äußerte sich in Eisenach: „Ich freue mich sehr, dass wir jetzt wissen, wohin die Reise geht. Diese Entscheidung ist ein großer Gewinn für die evangelische Kirche und ihre Gemeinden in Mitteldeutschland.“ (Quelle: PM EKM)
Mit dem Fusionsbeschluß wächst der Druck auf die kleinste deutsche Landeskirche, Anhalt (53 000 Mitglieder), die wie eine Insel in der Kirchenprovinz liegt und ihre Eigenständigkeit eisern verteidigt. Indes ist bereits jetzt das Diakonische Werk von Anhalt mit dem Thüringens und der Kirchenprovinz verbunden. Die anhaltinische Autonomie könnte sich nach der Entstehung einer Vereinigten Mitteldeutschen Kirche weniger als bisher rechtfertigen lassen (Quelle: Welt online)

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Eine Zusammenstellung von links zu den in DACH zusammengeschlossenen evangelischen und katholischen Gemeindeberatungen findet sich hier.

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Die vom Förderverein für Organisationsentwicklung und Gemeindeberatung in der EKHN herausgegebene „Zeitschrift für Organisationsentwicklung und Gemeindeberatung“ ist eine der wenigen deutschsprachigen Fachpublikationen zum Thema. In den letzten Jahren als Druckerzeugnis, neuerdings digital erscheinend, ist sie eine fachlich interessante Publikation. Sie ist nun auf den Seiten des ZOS als pdf herunterzuladen und zu lesen. Ein Blick darauf lohnt sich!

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Auch die evangelische Kirche beschäftigt sich mit der Zukunft des ländlichen Raumes. Der EKD-Text 87 entwirft dazu ein sehr ausführlich ein Szenario:“(…)Die vorliegende Schrift versucht der Frage nachzugehen, wie die Kirche heute diesem Missionsauftrag in ländlichen Räumen gerecht werden kann. Welches sind die missionarischen Zukunftsaufgaben und -chancen von „Kirche auf dem Lande“ angesichts der schnellen und tiefgreifenden Veränderungen in verschiedenen ländlichen Räumen? Wie kann eine kirchliche Arbeit aussehen, die sich – bei rückläufigen Finanzen und Ressourcen – nicht selbstgenügsam auf eine bloße Bestandswahrung zurückzieht, sondern bewusst wachsen will? Eine Antwort auf diese Fragen muss der Verschiedenheit ländlicher Räume in Deutschland ebenso gerecht werden wie den unterschiedlichen Konzeptionen von Mission in den evangelischen Landeskirchen. (…)

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