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Archive for the ‘Wiki’ Category

Ich beschäftige mich gerade mit der Frage, in wie weit Wikis eine Möglichkeit des Wissensmanagements in Organisationsberatungsunternehmen darstellen und/oder ob sich z.B. Typo3-basierte Systeme dazu ebenfalls eignen. Die Idee ist, zunächst entwickelte Beratungsdesigns, Projektinformationen und Profile online nutzbar zu machen. Meine bisherigen Erfahrungen mit der Einrichtung eines eigenen Wikis mit der Wikimedia-Software sind nicht schlecht; allerdings vermisse ich schmerzlich die bei Typo3 üblichen grafischen WYSWYG-Editoren, auch wenn es PlugIns gibt, die da Abhilfe schaffen können.

Bei der Recherche zum Thema Wissensmanagement bin ich bisher schon auf einige interessante Seiten gestossen, z.B. auf die Wissensagentur von Alexandra Graßler, die mir freundlicherweise auch den Tipp mit dem unten angefügten Video „Wikis in Plain English“ gegeben hat – eine sehr schöne Einführung in die Funktionsweise von Wikis:

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Auch in Beratungsprojekten ist MindMapping eine schöne Methode, um gemeinsam mit den Klienten Themen oder Projekte zu strukturieren. Unzählige Bücher beschreiben, wie man Mind Maps einsetzen kann, Mind Map-Programme gibt es offline (Mindmanager, um nur eines zu nennen) sowie mittlerweile auch online (mindmeister, mindomo). Auf dem Blog von Isikon habe ich den link zu einem wunderbaren Video von Tony Buzan himself gefunden, den ich nicht vorenthalten möchte:

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Nach dem Motto „Giving science away“ veröffentlicht Werner Stangl auf seiner Seite Arbeitsblätter zu allen möglichen Themen, die mit seinem Fachgebiet Psychologie zu tun haben. Eine sensationelle Sammlung, die auch für Berater/innen von nützlichem Wert ist!

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Regina Schimke hat im Rahmen ihrer Diplomarbeit über das KMU-BLOG  untersucht, welche Akzeptanz Themen-Weblogs (wie dieses ebv-blog) haben und welche Hinweise auf die Gestaltung der Blogs aus der Untersuchung abgeleitet werden können. Die Kurzpräsentation der Ergebnisse findet sich bei KMU-BLOG. Neben der Klärung der wichtigsten Begriffe aus Web 2.0 finden sich in dieser Zusammenfassung u.a. folgende Aussagen: Blogs müssen aktuell sein, die Einträge persönlich-authentisch; Schimke empfiehlt aktive Kommentierung und Verlinkung von relevanten externen Themenblogs. Soweit, so gut. Im Gegensatz zu den Social Blogs, bei denen kräftig kommentiert und verlinkt wird habe ich bei Themenblogs eher den Eindruck, dass diese interaktive Kommunikationsform (noch?) nicht wirklich funktioniert. Woran liegt das? Oder ist diese Wahrnehmung einseitig?

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Beim Stöbern zum Thema Organisationsdiagnose bin ich auf Prof. Dr. Stephan Wolff vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim gestossen. Er hat seine Vorlesung aus dem Sommersemster 2003/2004 zum Thema ins Netz gestellt – eine interessante Zusammenfassung wichtiger Stichworte zum Thema Organisationsdiagnose. Auf den gleichen link gestossen sind schon früher auch Blogatelier und Stephan List.

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Primärliteratur ist für das Verständnis von Theorien und Konzepten unerlässlich. Gleiches gilt für Luhmann und ein Verständnis von Systemtheorie. Luhmanns Texte sind dicht und – man beisst sich leicht die Zähne daran aus. So erging es zumindest mir. Wie gut, dass es auch andere, aber nicht weniger fundierte Zugänge zu seinen Theoriegebäuden gibt. Eine sehr interessante Variante ist die Seite www.luhmann-online.de, die unter dem Stichwort „Luhmann für Einsteiger“ firmiert. Auf dem Wege des e-learning gibt es dort eine flash-programmierte Software zu erwerben, die einen durch die wichtigsten Begriffe Luhmann´scher Theorie geleitet – verständlich, anregend und und trotzdem fundiert.

Neben dieser dort für 14 Euro zu erwerbenden Softwäre gibt es ein Forum, einen Luhmann-Wissenstest, ein Wortspiel, ein Glossar und weiterführende Luhmann-links. Autor dieser Einführung in die soziologische Systemtheorie als Software ist Dr. Michael Gerth, mehrere Jahre lang Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig.

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Ich nutze in vielen Beratungssettings die Soziometrie als eine interessante Form der Intervention. Nicht nur, dass Beziehungen und Themen sofort im Raum sichtbar werden können und Dynamik erzeugen; gezieltes Nachfragen und die Möglichkeit, dass Klienten ihre eigenen Differenzierungen sichtbar machen können, verleiht dieser Intervention meiner Meinung nach Wirksamkeit.

Soziometrie im Sinne Jakob L. Morenos
(Empirische Soziologie, Psychodrama)
„Soziometrische Verfahrensweisen versuchen, die grundlegenden Strukturen innerhalb einer Gesellschaft offenzulegen, indem sie Affinitäten, Anziehungen und Abstossungen aufdecken, die zwischen Personen und zwischen Personen und Dingen wirksam sind“
J.L. Moreno: Psychodrama und Soziometrie – Essentielle Schriften, S. 55

Soziometrischer Test /Soziogramm

Instrument zum Messen des Organisationsgrades sozialer Gruppen (Wahltest)

Spontaneitäts- oder Rollenspieltest
Spielen standardisierter Lebenssituationen als Informationsquelle über hinsichtlich Charakter, Intelligenz, Verhaltensweise und sozialen Beziehungen

Soziometrie im Sinne der Gestaltarbeit
„Interventionen im Sinne der Gestaltarbeit zielen auf Experimente im Hier und Jetzt, um neue Verhaltens- und Denkweisen auszuprobieren“

Soziometrie als Differenzierungsexperiment

Ziele:
□    Kontakt ermöglichen und intensivieren
□    Wahrnehmungsfähigkeit verbessern
□    Bestehende Grenzen bewusst machen

leistet:
□    verhilft dazu, die Grenzen eines Systems und seiner  Teilsysteme sichtbar werden zu lassen
□    verdeutlicht die Beziehung der Teilsysteme zueinander (Positionierung und Differenzierung)
□    Soziometrie ermöglicht Lernen durch Differenz (Aktionssoziometrie)
□    Soziometrie bietet die Möglichkeit zur Überprüfung von Hypothesen
□    Soziometrie bildet die emotionale Struktur einer Gruppe ab.
□    Soziometrie bildet die Position Einzelner oder von Teilgruppen gegenüber einer Aussage oder Fragestellung ab (Mittelpunktssoziometrie)

es ist zu beachten:
□    Soziometrie benötigt Energie und bringt Bewegung in die Gruppe
□    Soziometrie ist eine Momentaufnahme in einer Gruppe von Menschen
□    Soziometrie ist kein „Allheilmittel“, sondern bedarf einer Einordnung in das Spannungsfeld zwischen Verunsicherung und Ermutigung
□    Soziometrie braucht Intuition und Empathie beim Berater, um angemessene Kategorien abzufragen

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